Der Weg zur Matura – Der Anfang #1

Wieder einmal ist es so weit! Die Herbstzeit ist angebrochen und bringt neben schulischen Herausforderungen auch sehr viele Fragen über die Zukunft. Die an unserer Schule, aber auch die danach. Ich glaube, dass sich die Gedanken der meisten  Schüler eher um die nähere Zukunft drehen, also um die nächsthöhere Klasse, das Schuljahresende und letztendlich auch die VWA und die Matura. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es niemals schlecht sein kann, so früh wie möglich über Dinge wie die Matura nachzudenken. Besonders in der heutigen Zeit, in der sich gefühlsmäßig alle zwei bis drei Wochen etwas verändert, was den Ablauf, die Benotung, oder die generelle Form der Matura (oder auch der VWA) betrifft. Darum versuche ich, Euch mit diesem Erfahrungsbericht diesen gewaltigen Schritt des Schulabschlusses, der sich in Österreich über fast zwei Jahre hinzieht, in einzelnen Etappen näher zu bringen.  Fangen wir also an…

…Das Erste, mit dem Ihr euch am Anfang der 7. Klasse beschäftigen solltet (oder auch schon davor) ist die Suche nach einem VWA-Thema (VWA= Vorwissenschaftliche Arbeit). Es empfiehlt sich hier nicht, einfach ein leichtes Thema zu nehmen, sondern eher eines, das den Verfasser, also den Schüler, auch wirklich interessiert. Denn Ihr werdet mit diesem Thema sehr viel Zeit verbringen und sehr viele Stunden Arbeit hinein investieren. Beachtet bei der Wahl auch folgendes: Das Thema sollte sehr wohl einen gewissen Umfang haben, nehmt aber trotzdem besser Abstand von zu umfassenden Fragen! Bevor ihr euer endgültiges Thema eintragt, informiert Euch auch, ob überhaupt genügend Literatur dazu vorhanden ist, denn Ihr müsst in Eurer VWA aus mindestens 3 Büchern zitieren – optimal wären 5! Nach reiflicher Überlegung solltet Ihr dann ungefähr Mitte Oktober bereit sein, Euer jeweiliges Thema einzutragen. Mit dem Thema zusammen müsst Ihr ebenfalls drei sogenannte Präferenzen angeben. Hierbei geht es um die Wahl eines Betreuers, der Euch beim Schreiben der Arbeit unterstützt und Euch wertvolle Tipps gibt. Dieser Betreuer muss ein Lehrer unserer Schule sein, und der wird außerdem auch bei eurer VWA-Präsentation anwesend sein. Natürlich kann es sein, dass Ihr nicht Eure erste Präferenz als Betreuer zugeteilt bekommt, da dieser vielleicht von vielen anderen auch gewählt wurde. Seht daher zu, dass Ihr Euch mit allen drei Präferenzen gut versteht und vorab zumindest einmal mit ihm oder ihr gesprochen habt. Habt Ihr die Präferenzen und das Thema samt Forschungsfrage eingegeben, habt Ihr bereits die ersten Schritte gemacht…

…Nun wartet Ihr noch ein paar Wochen, bevor Ihr endgültig herausfindet, wer Euer Betreuer ist. Diese Zeit könnt Ihr nutzen, um nach allerhand Literatur für Eure Arbeit zu suchen. Wie es hiernach weitergeht sehen wir uns beim nächsten Mal genauer an! Bis dahin wünsche Ich Euch alles Gute und viel Erfolg!

 

PS: Bei jeglichen Fragen zur VWA, die ich in diesem Artikel nicht beantwortet haben sollte, informiert euch diese Website: www.ahs-vwa.at

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