Gewinner des BE Wettbewerbs

Im BG8 findet nun schon seit einigen Jahren ein Kunstwettbewerb statt. Das Thema in diesem Jahr war „Generationenkonflikt“ und konnte von den kustbegeisterten Schülern unter uns frei interpretiert werden. Die ersten drei Plätze möchten wir hier nun noch einmal präsentieren:

1. Platz: Lisa-Maria Baumgartner


limab

Mit meinem Projekt stelle ich dar, wie sich die Berufswahl von Frauen im Laufe der Generationen verändert hat, dafür habe ich mich in die verschiedenen Jahre “hineinversetzt”. Dazu inspiriert hat mich ein langes Gespräch, das ich mit einer älteren Dame in Oxford geführt habe. Sie meinte, wir sollten uns glücklich schätzen, dass wir so viele berufliche Möglichkeiten haben, da sie in meinem Alter nur die Option gehabt hatte, später einmal zu heiraten und Hausfrau zu werden. Auch mehrere Frauen meiner eigenen Familie haben mir einiges darüber erzählt, und vieles davon habe ich in meine Arbeit miteinfließen lassen. Dabei stehen die Symbole auf den beweglichen Papierstreifen in der Slotmachine für die Berufe, die Frauen – laut meinen Quellen – in einem bestimmten Jahr bzw. in ihrer Generation ergriffen haben.
1956 (das Jahr, in dem meine Oma 16 Jahre alt wurde und das Kleid bekam, das ich auf dem Foto trage):
Laut ihr sind viele Mädchen Hausfrau geworden und waren für den Nachwuchs zuständig. Manche waren als Sekretärin oder Verkäuferin tätig, aber mit den heutigen Möglichkeiten ist das kaum zu vergleichen.
1983:
Meine Tante hat mir erzählt, dass in den 1980ern viele Frauen Berufe in Richtung Wirtschaft ergriffen oder z.B. Kindergärtnerin oder Friseurin wurden. Keiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen, sondern Hausfrau zu sein, war allerdings immer noch häufiger.
2015:
Ich bin 16 und mir stehen alle Türen offen. Wenn ich wollte, könnte ich Astronautin, Technikerin oder Ärztin werden. Aber manchmal vergesse ich, dass das etwas Besonderes ist, und dass nicht alle Mädchen und Frauen auf der Welt dieselben Möglichkeiten haben/hatten wie ich, schon gar nicht in der Vergangenheit.

2. Platz: Margherita Wirnsperger


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Ich habe versucht Alter und Erfahrung, dargestellt durch die Landkarten, mit Elementen aus der Kindheit, wie die Figuren aus Alice im Wunderland, zu vermischen. Damit wollte ich zeigen, dass in jedem Menschen, sowohl Kind, als auch Erwachsener, beides steckt. Außerdem zeigen sich die „Generationenkonflikte“ durch die verschiedenen Umstände, in denen Menschen geboren werden. Diese Unterschiede lassen sich zwar nicht vermeiden, jedoch war jeder Mensch im Grunde immer schon auf der Suche nach dem selben war: Glück.

3. Platz: David Gamel


david be

Die Aussage meines Beitrags beim diesjährigen BE-Wettbewerb zum Thema „Generationenkonflikt“ ist relativ simpel: Der Konflikt zwischen alten Medien (symbolisiert durch das Buch) und neuen Medien (symbolisiert durch den Computer), der Schriftzug „Generationen-Konflikt“ auf der Tastatur soll das Gesamtthema noch einmal unterstreichen. Genau so simpel und günstig wollte ich die Umsetzung meiner Gedanken halten: Ein x-beliebiges Buch aus dem „offenen Bücherschrank“ in der Westbahnstrasse, sowie ein ausgehöhlter Laptop um 5€ von willhaben.at. Alles in allem also einfachste Mittel, die jeder leicht bekommen kann, kombiniert mit ein bisschen Kreativität- die ebenfalls jeder hat.

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