Musiktipps #2 – Gabrielle Aplin

nani2

Gabrielle Aplin gehört zu meinen absolut liebsten Solo-Künstlerinnen. Vor etwa sechs Jahren begann sie wie viele self-made Musiker Videos von sich selbst auf Youtube zu posten. Zuerst natürlich Covers, aber allmählich auch eigene Werke. Nach und nach begann sie Abonnenten und somit auch Fans zu sammeln. Durch diese zunehmende Aufmerksamkeit veröffentlichte sie 2010 ihre erste EP unter ihrem selbst gegründetem Label Never Fade Records, gefolgt von ihrer EP „Never Fade“ 2011. Kurze Zeit später wurde sie von BBC eingeladen innerhalb ihres Projekts BBC Introducing zu performen. In dieser Session spielte sie neben ein paar ihrer eigenen Songs auch ein Cover von Coldplays „Fix you“, welche ich äußerst empfehlen kann. Link
2012 erhielt sie einen Vertrag bei einem sehr großen Recordlabel, Parlophone Records, zu dessen Künstlern unter anderem auch Blur und Two Door Cinema Club zählen. Bevor Gabrielle Aplin dann 2012 ihr Debütalbum English Rain veröffentlichte, erhielt sie einiges an Aufmerksamkeit aufgrund eines Covers von „The Power of Love“ von Frankie goes to Hollywood, welches für eine TV Werbung verwendet wurde und somit viele Menschen erreichte.
English Rain zeichnet sich durch einige easy-listening aber dennoch sorgfältig komponierte Lieder aus, welche leicht ins Ohr gehen und dort lange hängen bleiben. Der Sound dieser 11 Lieder erinnert an einen Mix aus Coldplay, Bon Iver und Mumford and Sons, welche ebenfalls einen Pop-Folk-Stil vertreten. Häufig verglichen wird Gabrielle Aplin auch mit der Schottin Nina Nesbitt, deren Album Peroxid einen sehr ähnlichen Klang hat. Durch English Rain erreichte sie einen neuen Bekanntheitsgrad, unterstützt durch gute Promotion (u.a. Auftritte bei The X Factor Australia und BBC Live Lounge).
Letztes Jahr folgte dann der nächste Erfolg: Light up the Dark (Amazon). Mit dem neuen Album folgte auch ein leichter Wechsel im Genre, welches sich zwar noch immer im Pop-Folk-Bereich bewegt, jedoch einen großen Schritt weg macht von English Rain hin zu mehr elektronischen Sounds, lauteren Gitarren und einer rockigeren Attitude.
Die Songs von Light up the Dark, die mir persönlich am besten gefallen, sind: „Skeleton“, „Sweet Nothing“ (Leadsingle), „Shallow Love“ und „Anybody out there“.

„Shallow Love“: https://www.youtube.com/watch?v=LovisM0mPwY
„Sweet Nothing“: https://www.youtube.com/watch?v=u3YiS62WPo8
„The Power of Love“: https://www.youtube.com/watch?v=zNpeK7sDLzE

738 Besuche insgesamt: 1 Besuche heute:
Bookmark the Permalink.

Schreibe einen Kommentar