Altpiaristner: Sich gegenseitig bereichern ist eines unserer Hauptziele

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„Sich gegenseitig bereichern ist eines unserer Hauptziele“

Interview mit Lina Karner, der stellvertretenden Präsidentin der Altpiaristner

Was ist die Hauptaufgabe der Altpiaristner?

In erster Linie versuchen wir die Verbindung ehemaliger Schüler zum Piaristengymnasium aufrechtzuerhalten und zu stärken. Die Altpiaristner organisieren Veranstaltungen sowohl für Altpiaristner als auch für Schüler. Ein gutes Beispiel dafür ist das Piaristner Pan-Philosophicum (PPP), bei dem erst kürzlich Alexander Van der Bellen und Irmgard Griss aufgetreten sind. Außerdem planen wir ein alljährliches Weihnachtskonzert, Ausstellungen und Ausflüge für ehemalige und derzeitige Schüler. Ein Ziel dieser Aktionen ist es, den Kontakt zwischen ehemaligen Schülern und der jetzigen Generation zu fördern, sodass wir gemeinsam eine Art „Generation Community“ bilden.

Wie wird man Altpiarist?

Sobald man die Schule abschließt, wird man automatisch zu einem Mitglied bei den Altpiaristnern. Jedes Jahr werden die Maturanten und Maturantinnen in eine Kartei aufgenommen und man bekommt/erhält nach dem Schulabschluss regelmäßig Newsletter und Einladungen zu Veranstaltungen. Wie bei jedem Verein gibt es auch einen Mitgliedsbeitrag, der sich die ersten 5 Jahre auf 10€ und danach auf 20€ beläuft. Wir freuen uns über jeden Mitgliedsbeitrag, vor allem, weil das Geld wieder den Schülern zu Gute kommt.

Wie ist das Netzwerk aufgebaut?

Wir haben in unserer Kartei 1800 Mitglieder. Das reicht von Maturajahrgang 2016 bis zu Mitgliedern, die weit in ihren Achtzigern sind. Es gibt einen Vorstand bestehend aus 11 Personen, dem Herbert Dobrovolny als Präsident vorsitzt und der sich monatlich trifft. Zusätzlich gibt es einmal im Jahr ein Treffen in der Alten Bibliothek, zu dem jeder Altpiarist herzlich eingeladen ist. Um die junge Generation besser anzusprechen, haben wir außerdem vor einigen Monaten das erste Piaristen-Clubbing organisiert.

Gibt es ein großes Projekt, das momentan in Planung ist?

Zurzeit arbeiten wir an einer Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Lehrer: Vorbild oder Feindbild“, zu der im September auch der Stadtschulratspräsident kommen wird. Wir wollen außerdem einen einzigartigen Wettbewerb für die Schüler ins Leben rufen, bei dem jeder seine Fähigkeiten zeigen kann.

Was ist deiner Meinung nach ein triftiger Grund, warum es einen interessieren sollte, Altpiaristner zu werden?

Selbst wenn man nach der Matura sagt: „Schluss mit Schule, damit will ich nie wieder etwas zu tun haben“, freut man sich dann doch nach ein paar Jahren, wenn man seine alten Klassenkollegen wiedersieht und wenn man das Schulgebäude wieder einmal zu Gesicht bekommt. Darüber hinaus kann das Netzwerk der Altpiaristner durchaus sehr nützlich sein, wenn man jemanden sucht, der in einem Bereich arbeitet, der einen selbst interessieren könnte. Voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu bereichern sind nicht umsonst unter den Hauptzielen der Altpiaristner.

Link: http://www.altpiaristner.at

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