2016: A Space Lecture

sw6Wie manche von euch vielleicht wissen, fand in der Woche vom 3.-7. Oktober 2016 der 29. Planetary Congress in Wien zu Ehren des einzigen österreichischen Astronauten, Franz Viehböck, statt, der vor 25 Jahren knapp acht Tage im All verbracht hatte.
Während des Kongresses trafen sich Astronauten aus der ganzen Welt zu Diskussionen, aber am 5. Oktober ging das für uns eindeutig spannendste Treffen über die Bühne: der Community Day, bei dem 100 Astronauten und Kosmonauten Jugendlichen die Faszination Weltraum in ganz Österreich vermittelten. Auch das BG 8 beteiligte sich mit einigen Schülern der Oberstufe; jeweils 3-4 Schüler aus jeder Klasse hatten die Möglichkeit, die Astronauten Richard Garriott und Soichi Noguchi zu treffen.
So machten wir uns auf den Weg ins T-Center um zuerst einen Vortrag der beiden anzuhören und im Anschluss Fragen stellen zu können.
Richard Garriott, geboren in England, war im Oktober 2008 insgesamt 12 Tage lang im Weltraum. Garriott, eigentlich Computerspiel-Entwickler (zB. Das Spiel Ultima) erfand auch einige bekannte Programme wie Origin. Nachdem es immer schon sein Traum war, so wie sein Vater in den Weltraum zu fliegen, bewarb er sich bei der NASA als Wissenschaftsastronaut, wurde jedoch aufgrund eines Sehfehlers nicht angenommen. Doch 2008 ergab sich die Möglichkeit als sechster Weltraumtourist an Bord des Raumschiffs Sojus TMA-13 zur internationalen Raumstation (ISS) aufzubrechen. Diese extravagante Reise musste er allerdings selbst bezahlen.
Soichi Noguchi, geboren in Japan, war insgesamt unfassbare 177 Tage über 2 Raumflüge hinweg im All. 1996 wurde er von der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA als Astronaut ausgewählt. Danach absolvierte er ein zwei Jahre langes Training zum Missionsspezialisten im Johnson Space Center in Houston, Texas. Im Juli 2005 flog Noguchi für ein paar Wochen zur internationalen Raumstation (ISS) und führte einige Weltraumausstiege durch, die insgesamt 20 Stunden dauerten. Im Dezember 2009 flog er im Rahmen der ISS-Expedition 22 und 23 wieder zur internationalen Raumstation, diesmal allerdings blieb er gleich sechs Monate dort. Im Juni 2010 kehrte er zur Erde zurück.
Nachdem sich die beiden Astronauten vorgestellt hatten, konnten wir ihnen Fragen stellen. Dabei wurden einige interessante Themen wie zum Beispiel das Problem des Weltraummülls oder die Zukunft des Weltraumtourismus sowie die Frage, welche Experimente im Weltraum durchgeführt werden, besprochen. Und natürlich waren alle Schüler brennend daran interessiert, wie Astronauten im All aufs Klo gehen.
Ich bin mir sicher, dass alle, die das Glück hatten, zu diesem Vortrag zu gehen, viel Neues gelernt haben und wir möchten Frau Professor Lüders herzlich dafür danken, dass sie mit uns diesen Vortrag besucht hat.
Und wer weiß, vielleicht kommt ja der zweite Österreicher im All aus unserer Schule!


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