Empfehlung: Smokey Hugs and Cappucino- behind the scenes

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Zum Auftakt des Tanzstückes Smokey Hugs and Cappuccino von der Choreographin Gisela Elisa Heredia im KosmosTheater wollen wir nun einen kleinen Einblick geben in die Welt hinter den Kulissen. Der Piarist hatte das Vergnügen vorab bei den Proben dabei zu sein und mit den Tänzern dem PR-Team und der Frau hinter der Inszenierung zu sprechen.

Vier Profitänzerinnen und ein Profitänzer erwecken die Geschichte von Berührung und zwischenmenschlichen zum Leben. Sie stehen alle fest im Leben und sind entweder Abgänger der Musik und Kunst Universität Wien oder gingen ihrem Studium an einer anderen Universität, mit ebenfalls jenem Schwerpunkt, nach. Zwei junge Damen bildeten das Public Relations Team, als Praktikantinnen der Choreographin. Ihre Studiengänge (Publizistik und Public Relations/Kulturmanagement) qualifizierten sie bestens, und der zukunftsorientierte Blick brachte sie auch zu uns und anderen Schülerzeitungen, um das Interesse für Tanz und Kultur in jungen Menschen zu wecken und ihnen die Möglichkeit zu geben ihren Horizont zu erweitern.

„Verrucht und verraucht wie Argentinien“, die Inspiration kam aus der Heimat für Gisela Elisa Heredia. Sie investierte viel Zeit in die Recherche und kreierte die Charaktere mit den Tänzern. Ein Faktor welcher ersichtlich ist in dem Stück, da vieles natürlicher wirkt als im Schauspiel. Nach der Frage: „Ob sich eine Tänzerin gleichermaßen als Schauspielerin und Tänzerin sieht?“, antwortete sie rasch, “ Durch und durch Tänzerin!“ Kein seltenes Phänomen sind Tänzer doch enger mit ihrem Beruf verbunden als manch andere. Man kann diese Kunst zu etwas ganz Intimen machen oder mit der Welt teilen, so oder so ist es eine Ausdrucksform.

Die Tanzgattung an sich ist, neben dem lateinamerikanischen Tango, wohl am besten in der Kategorie Contemporary anzusiedeln. Zeitgenössischer Tanz, vielleicht nicht jedermanns Geschmack, bietet den Vorteil, dass man keine Angst vor der Hässlichkeit haben muss. Oftmals zwingt Tanz die Tänzerinnen und Tänzer unnatürlich hübsch zu sein. Doch das Kommunizieren ohne Worte sollte natürlicher wirken und die Interaktion nicht von Showchoregraphien verdeckt werden. Auch Menschen die Tänzerbegriffe wie: Arabesque, chassé oder rond de chambre nicht verstehen kommen hier auf ihre Kosten.

Das Tanzstück hat heute seinen Auftakt und freut sich auf zahlreiche Besucher:
Karten: €19,- / erm. € 15,-/11,-
KosmosEuro 1,- / Sparpaket 84,-

597 Besuche insgesamt: 1 Besuche heute:
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