„Die Schöne und das Biest“ – Eine Review

An irgendeinem Punkt fragt man sich, was Emma Watson nicht kann. Schauspielern kann sie offensichtlich, sympathisch ist sie so und so, und jetzt kann sie auch noch singen und tanzen. In „die Schöne und das Biest“ spielt sie Belle, ein Mädchen aus einer französischen Kleinstadt. Belle liebt Bücher und träumt von Paris. Als sie ihren Vater aus einem verwunschenen Schloss rettet, wird sie zur Gefangenen eines furchterregenden Biests (ein verzauberter Prinz). Doch dieses und seine in Haushaltsgegenstände verwandelten Dienstboten stellen sich eigentlich als recht freundlich heraus.

schoeneundbeast21.3.

Für die, die den klassischen Disney Zeichentrickfilm nicht gesehen haben oder auch so nicht wissen, was danach passiert, will ich an dieser Stelle nicht spoilern. Für die, die das Disney Meisterwerk gesehen haben: Es geht genauso traurig, schön und herzergreifend weiter – wie im Original.

„Die Schöne und das Biest“ ist ein Film, der glücklich macht. Kein tiefgreifender, großartiger Film. Selbst über die Botschaft lässt sich streiten – ich wehre mich aber vehement gegen jede Stockholmsyndrom-Vermutung.

Doch die Verfilmung ist witzig, romantisch und die Lieder sind mitreißend (Kompliment an die Schauspieler – ich wusste nicht, dass Dan Stevens, alias das Biest alias Matthew aus Downton Abbey, so singen kann). Kurz: Man wird mit allem Zauber, den ein Märchenfilm braucht, in den Bann gezogen.

„Die Schöne und das Biest“ ist wohl nicht für jeden etwas. Ich bezweifle, dass zum Beispiel mein Vater so begeistert gewesen wäre wie ich. Etwas kitschig ist das Ganze schon. Aber hin und wieder braucht man so etwas. Außerdem muss man nicht einmal ein wirklicher Disneyfan sein (bin ich auch nicht), um mit einem Lächeln den Kinosaal zu verlassen. Für jene, die jeden Disneyfilm gesehen und geliebt haben, hält der Film so manche Überraschung bereit.

Also, was ist abschließend zu sagen?

Unbedingt in 3D anschauen – das fetzt (Be Our Guest!). Überhaupt unbedingt anschauen. Schon alleine wegen der Schauspieler: Emma Watson (einfach toll), Dan Stevens (das Makeup und die Haare stehen ihm), Luke Evans (ich habe lange gebraucht, um darauf zu kommen, wen der sonst noch so spielt), Josh Gad (LeFou, der viel besprochene „exclusively gay moment“ – sehr cool), Ewan McGregor (der beste Kerzenleuchter überhaupt), Ian McKellen (ja, der McKellen), Kevin Kline (meine Mutter war begeistert, für alle anderen: „Ein Fisch namens Wanda“), Stanley Tucci (macht sich gut als Klavier) und die unvergleichliche Emma Thompson (die nicht einmal eine Klammer braucht). Und natürlich sind all die Statisten nicht zu missachten, die immer genau dorthin gehen und tanzen, wohin man ihnen sagt.

Wenn möglich in Originalsprache anschauen!

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