Die Kandidaten und ihre Ziele: Teil 1

 

Anne Folie, 7A

  Anne hochladen„Folie, besser wird’s nie!“ – Anne Folie

Anne Folie strahlt während ihrer Rede pure Professionalität aus. Das verwundert auch nicht weiter, schließlich hat Anne, oder „die Folie“, wie sie sich selbst auf ihren Wahlplakaten nennt, bereits weitgehende Erfahrung in der Schulpolitik gesammelt: Auf ihren früheren Schulen in den Niederlanden und in Prag übernahm sie schon dreimal das Amt der Klassensprecherin, und auch hier, in ihrer Klasse, der 7A, ist es ihr gelungen, sich den Posten der Klassensprecherstellvertreterin zu sichern.

In einem Interview erklärt Anne ihre Motivation, für das ehrwürdige Amt der Schulsprecherin zu kandidieren: „Weil ich eine sehr große Leidenschaft dafür habe, mich für andere Menschen einzusetzen“. Dieser Vorsatz spiegelt sich auch im Wahlprogramm der Folie wider, so liegt es ihr am Herzen, langjährig erfolgreiche Charity-Projekte, wie zum Beispiel „Kilo Gegen Armut“, fortzuführen. Weiters kündigt sie an, es nicht dabei zu belassen, sondern sich zusätzlichen karitativen Aufgaben anzunehmen.

Ein zentraler Punkt von Annes Kampagne sind die Sprachreisen in den 6. und 7. Klassen, die oftmals das Highlight des Schuljahres darstellen. Überzeugt von dem Konzept möchte sie das Projekt ausbauen, und auf die Wahlpflichtfächer Spanisch, Russisch und Italienisch erweitern. Neben den Programmpunkten Sportturniere und Schnitzelsemmel, die sich im Laufe der letzten Jahre zu einer Art „Must-Have“ für alle Kandidaten entwickelt haben, weist Anne humorvoll auf einen weiteren Mangel am BG8 hin: Ihrer Meinung nach sollten Krapfen das ganze Jahr über für Konsumenten verfügbar sein, und das nicht nur während der Faschingszeit. Das Publikum begegnet auch diesem Vorschlag mit viel Zustimmung. Damit muss sie sich einer neuen Herausforderung stellen!

Auf die Frage, wieso sich eine Stimme für einen Kandidaten der siebten Klasse mehr auszahlen würde, als die achte Klasse zu unterstützen, antwortet die Folie entschieden: Achtklässler auf den Rängen 1-3 würden die Arbeit für unsere Schule zum Stillstand bringen, sobald die Matura in Sichtweite käme, da sich bis zur Schulsprecherwahl nächstes Jahr niemand mehr den Aufgaben annehmen würde. „Mit mindestens einem Siebtklässler im Team stellen wir sicher, dass wir nächstes Jahr wissen, wo wir stehen“, bekräftigt sie.

Anne überzeugt mit sozialen Ideen, Professionalität und einer gesunden Portion an Humor. Ob diese positive Energie bis zu den Wählern durchgedrungen ist, wird sich noch zeigen. – Nicholas P.

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Philipp Kalss, 8A

Philip hochladen„Frage nicht, was die Schule für dich tun kann – frage, was du für deine Schule tun kannst.“ – Philipp Kalss

Auch Philipp Kalss ist kein Politikneuling – bereits seit mehreren Jahren vertritt er die Interessen seiner Klasse in der 8A. Nun strebt er den Schritt in die nächste Ebene der politischen Hierarchie des BG8 an, wobei er sich auf drei Hauptpunkte konzentriert.

Der erste Punkt seines Wahlprogramms bezieht sich auf die bereits mehrmals thematisierten Sprachreisen, jedoch will er einen anderen Aspekt verändern: ihre Länge. Es ist Philipps Ziel, die letzte gemeinsame Reise vor der Matura von den 7 Tagen der letzten Jahre auf 11 zu verlängern. Bei den anderen beiden Ideen, die Kalss dieses Jahr verwirklichen will, möchte er versuchen, vergessene Traditionen in die Schule zurückzubringen.

Eine dieser Traditionen ist das Schulfest, das zuletzt vor 6 Jahren am BG8 stattfand und den Schritt von der Volksschule ins Gymnasium für Erstklässler einfacher gestalten sollte. Als letzten Punkt seines Wahlprogramms schlägt er vor, die Projekttage für die 1. und 4. Klassen wieder einzuführen, da sie, genau wie das Schulfest, eine tolle Möglichkeit zur Stärkung des Gruppengefühls innerhalb der Klassen darstellen.

Kritikern, die behaupten, Achtklässler können sich auf Grund der Matura weniger einbringen, entgegnet Kalss: „Ich sehe es nicht als Nachteil an. […] Natürlich wird es einen erhöhten Arbeitsaufwand durch die Matura geben, allerdings hält mich das sicherlich nicht davon ab, mich in meinem letzten Jahr hier für die Interessen aller Schüler und Schülerinnen einzusetzen!“

Auf die Frage, worin sich Philipp von seinem Klassenkameraden und Freund Elias Aruna unterscheide, antwortet er: „Elias und mich unterscheidet vor allem die Tatsache, dass er bereits stellvertretender Schulsprecher war und somit schon die Möglichkeiten hatte, seine Ideen durchzusetzen. Dies war bei mir noch nicht der Fall, und deswegen hoffe ich, dass ich dieses Jahr als Schülervertreter das Piaristengymnasium mit konkreten Maßnahmen weiter in eine positive Richtung verändern kann.“

Kalss beendete seine Rede mit einem ergreifenden Schlussapell: „…Wenn ihr also, genauso wie ich, wollt, dass das Piaristengymnasium noch weiter verbessert wird, dann bitte ich euch am 26. September um eure Stimme!“ Philipp Kalss präsentiert sich als Kenner der Rhetorik und Förderer der Schulgemeinschaft. Ob sein Apell in die Köpfe der Schüler eingedrungen ist, finden wir am 26. September heraus. – Nicholas P.

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Konstantin Edelmann, 8B

Konsti hochladen „Ich mache das hier nicht für mich. Ich mache das für euch, die Schüler!“ – Konstantin Edelmann

Konstantin Edelmann ist an der Schule bekannt wie kaum ein anderer. Er ist Vorsitz des Ballkomitees, ist mitverantwortlich für den Schülerblog, kandidierte schon einmal als Schulsprecher, organisierte von sich selbst aus Veranstaltungen an der Schule und besucht seit Jahren jedes Freifach, das noch in seinem Stundenplan Platz findet. Kurz – er ist so engagiert und involviert wie man es nur sein kann.

Er selbst sagte im Interview: „Ich habe jetzt die letzten acht Jahre sehr viel Zeit hier an dieser Schule verbracht, an verschiedensten Kursen und außerschulischen Aktivitäten teilgenommen und ich weiß, dass ich die Schülerinnen und Schüler am besten repräsentieren kann – das unterscheidet mich von den anderen!“ Ihm ist es wichtig, das persönliche Gespräch zu suchen, und er plant, viel Zeit und Willenskraft in das Amt zu investieren, sollte er gewählt werden.

Als er beim Hearing vor den Schülern stand, zeigte er das schon deutlich, als er im Kreis ging, und versuchte jeden Schüler, jede Schülerin in seine Rede zu involvieren. Er war konzentriert und gut vorbereitet – jemand, der weiß, was er tut.

Ihm scheint es besonders wichtig zu sein, nachhaltige Politik zu betreiben. Was er auf die Beine stellt, soll die nächsten Jahre auch bestehen bleiben – er hat nicht vor, sich zurückzulehnen, nur weil er in der achten Klasse ist.

Eine von vielen Ideen ist es, den Skitag für die 7. Klassen fix einzuführen. Außerdem möchte er mehr Events wie Podiumsdiskussionen an der Schule, es soll etwas „passieren“.

Die Förderung der politischen Bildung ist ihm ein Anliegen, durch Veranstaltungen wie den schon von ihm organisierten Parteitag soll Politik an das BG8 gebracht werden.

Er möchte den Schülern etwas bieten, etwas für sie tun, wovon sie profitieren. Ein guter Ansatz, doch haben seine Argumente die Schülerschaft überzeugt? – Agnes E.

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Photos von Konrad Klier

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