Rezept: Japanische Matcha Roulade

Vor einiger Zeit hatte ich das Gefühl, dass Grüntee samt Matcha in Wien ziemlich boomte, doch an sich ist es nicht möglich, dass so viel hochwertiger Matcha am Markt ist, denn Matcha ist eigentlich sehr hochwertig und entsprechend teuer. Also ist er nicht mit jedem Grüntee gleichzusetzen – jeder Matcha ist Grüntee, aber nicht jeder Grüntee ist Matcha.

Für die, die sich noch nicht so wirklich mit japanischer Kultur beschäftigt haben – „Matcha“ ist laut Wikipedia (richtigerweise) „zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee“. Dieser unter anderem für Teezeremonien verwendete Tee ist gesund –  doch ist er nicht für jeden, vor allem nicht für jeden Nicht-Asiaten, lecker. Für diese gibt es ihn in verschiedensten Formaten, in Wien ist zum Beispiel das Matcha-Eis von der „Ferrari Natural Gelato Eis Manufaktur“ sehr empfehlenswert.

(Für einen detaillierteren Überblick sollte man bitte den Wikipediaeintrag „Matcha“ lesen… *hust*)

In diesem Artikel möchte ich ein Matcha-Rezept meiner Mutter mit euch teilen: Die MATCHA-ROULADE. Grünen Kuchen sieht man überhaupt selten und dieser ist gesund, lecker und fluffig!

Auf jeden Fall braucht man 2 große Schüsseln, 2 Schneebesen (oder 1 Schneebesen und 1 Mixer für das Eiweiß) und eine Küchenwaage.

ZUTATEN für eine Roulade

4     Eier

70g     Zucker (2x35g)

50g    Milch (nicht zu kalt)

70g     Mehl (gesiebt)

40g     Öl (neutrale pflanzliche Öle wie zB Sonnenblumenöl/Rapsöl/Maiskeimöl)

1 EL     Matcha (zum Mehl dazu)

Schlagobers + 1 EL Zucker als Füllung

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 170Grad vorheizen!
  2. Eigelb und Eiweiß in 2 große Schüssel teilen

Eigelb:

  1. Zucker (35g), Öl und Milch in dieser Reihenfolge dazugeben und nach jeder Zutat gut verrühren
  2. Mehl und Matcha gesiebt dazugeben und gut mischen (Achtung: Nicht zu viel rühren!)

Eiweiß:

  1. Schaumschlagen und Zucker (35g) nach und nach dazugeben, dabei aufpassen, dass nichts Anderes hineinkommt. (Tipp: Ein Mixer ist wirklich hilfreich! Aufschäumen, bis es wirklich „fest“ wird, wie wenn man Schneenockerln macht!)
  1. Zirka ein Drittel des Eigelbteigs zum Eiweißschnee geben und gut(!) verrühren.
  2. Den Teig von 6. zum Schnee geben und so zusammenmischen, dass möglichst wenig Schaum zerstört wird! (Dann wird der Kuchen fluffig!)
  1. Backpapier auf dem Backblech aufrollen und den Teig direkt „daraufschütten“. Ihn dann möglichst zu einem Rechteck formen, wieder möglichst ohne den Schaum zu zerstören.
  1. In den Ofen schieben und backen, bis der Rouladenteig gut duftet und durch ist. (ca. 15min)
  1. Hinausgeben und gleich vom Backpapier lösen, mit Backpapier einwickeln und abkühlen lassen.

(in der Zwischenzeit Schlagobers vorbereiten – wir rollen meistens das Schlagobers mit einem Esslöffel Zucker gemischt hinein, manchmal auch süße Rote-Bohnen-Paste! Man kann die Roulade aber auch nach Belieben mit anderen Cremen oder mit Marmelade füllen.)

  1. Die beiden längeren Seiten schief anschneiden, Schlagobers darauf streichen und mithilfe des Backpapiers oder eines Tuches einrollen.
  1. Genießen! (Servier-Tipp: Staubzucker!)

Dieser Teig ist ohne Matcha-Pulver einfacher Rouladenteig. Man könnte statt Matcha auch Kakao hineingeben und eine Schoko-Roulade backen – hierbei sollte die Creme innen auch schokoladig sein. 

Übrigens muss man aufpassen, nicht irgendeinen Matcha zu verwenden. Um den Geschmack von hochwertigem Grüntee zu erhalten, empfiehlt es sich, japanischen Bio-Matcha zu verwenden! Falls sich jemand nicht die ganze Packung leisten möchte, wäre ich auch bereit, ein oder zwei EL von unserem Matcha zur Verfügung zu stellen – mich einfach in der 8B am Tag davor darauf ansprechen 🙂

Ich wünsche allen, die das Rezept versuchen wollen, gutes Gelingen! Bei Fragen einfach in die Kommentare schreiben! 

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